PREISE, MARGEN UND POSITIONIERUNG

Heutzutage richtet sich der Preis einer Armbanduhr vor allem nach der Produktplatzierung. Falls die Diskrepanz zwischen dem Preis und dem eigentlichen Wert der Armbanduhr zu hoch ist, besteht die Gefahr eines Absatzproblems. Wir haben uns dazu entschlossen, unsere Preise völlig transparent zu machen und einen Multiplikator von 3,5 zu verwenden.

Positionierung

Heutzutage richtet sich der Preis einer Armbanduhr vor allem nach der Produktplatzierung. Die Zielkunden werden je nach Verkaufsverhalten analysiert und definiert. Es geht einzig und allein um das Kaufverhalten. Selbst die Marke der Zahnpasta wird analysiert. Anschließend wir die Armbanduhr exakt auf die jeweilige Zielgruppe angepasst und ein dem Budget der Zielgruppe entsprechender Preis festgelegt.

Nachdem die Positionierung erfolgt ist und Preise definiert wurden, können noch die Produktionskosten optimiert werden, indem mit der Herkunft der Komponenten getrickst wird. Auch die Komplexität der Konstruktion und die Qualität jedes einzelnen Bestandteils werden nochmal angepasst.

Das Ziel besteht bei vielen darin, den standardmäßigen Multiplikatoren der Branche zu entsprechen. Der liegt bei etwa dem Sechs- oder Achtfachen der Produktionskosten. In der Praxis gibt es einige „aggressive“ Marken, die einen vergleichsweise kleinen Multiplikator von 5 verwenden. Einige Marken haben es geschafft, mit ihrem Namen in den Köpfen der Konsumenten Luxus zu suggerieren und verwenden einen Multiplikator von 10 oder mehr.

In der Regel entspricht der Verkaufspreis dem Sechs- oder Achtfachen der Produktionskosten.

PREISE STEIGEN UND FALLEN

Von 2005 bis 2012 brachen die schweizerischen Uhrmacher einen Export-Rekord nach dem nächsten. Die Euphorie sorgte selbstverständlich für steigende Preise und Änderungen in der Marktpositionierung. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch die Qualität ansprechender geworden ist. In vielen Fällen wurden einfach nur die Gewinnmargen erhöht.

Die Preispolitik richtet sich häufig nach der Produktplatzierung. Das heißt im Endeffekt, dass der Preis einer Armbanduhr genau dem Preis entsprechen soll, den der Kunde bereit ist zu zahlen. Das kann zu heftigen Diskrepanzen zwischen dem Verkaufspreis und dem eigentlichen Wert des Produkts führen. Dieser Ansatz birgt ein riesiges Risiko im Fall von plötzlichen Wirtschafts- und Währungsschwankungen oder bei Veränderungen des Kaufverhaltens. Dies konnten wir beispielsweise gut in der Weltwirtschaftskrise erleben, die auch die schweizerischen Uhrmacher zu spüren bekamen. Die Preise waren nicht unendlich flexibel. Und der Konsument nicht blöd.

In dieser neuen Umgebung haben viele Marken ihre Preise wieder gesenkt und sich einem vernünftigeren Preis-Leistungs-Verhältnis genähert. Das ist als gesunde Reaktion zu verstehen, wobei sie für einige viel zu spät kam. Die Einzelhändler sitzen auf riesigen Inventaren und wissen nicht, wohin mit den ganzen Produkten. Dies sorgte zu einer Situation, in der alternative Netzwerke (der Zweitmarkt und der graue Markt) ein Sicherheitsventil darstellen, um einen völligen Kollaps zu vermeiden. Wir werden im folgenden Kapitel am 27. April näher zu sprechen kommen: Exklusiver Vertrieb und die Macht der Community.

Falls die Diskrepanz zwischen dem Preis und dem eigentlichen Wert der Armbanduhr zu hoch ist, besteht die Gefahr eines Kollaps.

TRANSPARENTE PREISE

Das Kaufverhalten ändert sich. Die Konsumenten vergleichen Preise, teilen Angebote und diskutieren Produkte in den sozialen Medien. Sie möchten eine qualitativ gute, emotionsgeladende Armbanduhr mit ansprechendem Design zum attraktiven Preis.

Unsere Preispolitik basiert auf zwei Punkten: Zunächst einmal möchten wir weiterhin in Sachen Produktionskosten transparent bleiben und Ihnen die Kosten aller Bestandteile unserer Produkte auflisten. Desweiteren werden wir unsere Produkte direkt an Interessenten verkaufen, was uns einen außergewöhnlich niedrigen Multiplikator von 3,5 ermöglicht. Der Verkaufspreis entspricht also immer dem 3,5-fachen der Produktionskosten und richtet sich nicht nach der Produktplatzierung.

Einige Marken haben bereits damit begonnen, ihre Armbanduhren im Internet direkt an Interessenten zu verkaufen, um dadurch die Kosten von Mittelmännern und die Provisionen der Einzelhändler zu sparen. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich dieser Trend auch in den folgenden Jahren fortsetzen wird. Unser Ansatz geht aber noch einen Schritt weiter. Wir verkaufen unsere Produkte zwar weltweit über unsere Website, aber nicht nur dort! Weiteres dazu im nächsten Kapitel: Exklusiver Vertrieb und die Macht der Community.

Der Verkaufspreis wird sich nicht an der Produktplatzierung orientieren, sondern richtet sich einzig und allein an den Produktionskosten.

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  1. Jim sagt:

    Prima verhaal over transparantie en de lagere prijs van jullie horloges t.o.v andere automaten, maar dan vind ik €5000,- wel erg veel voor de X versie. Gr. Jim.

    • Elodie
      Elodie sagt:

      Hallo Jim,

      Dank u voor uw commentaar.

      We proberen zo transparant mogelijk te zijn 🤩

      Als u vragen heeft over de X41, neem dan gerust contact met ons op 😁

    • Elodie
      Elodie sagt:

      Bonjour Bogunnar,

      Chaque prix dépend du modèle et de l’édition de la montre 😉 .

      Vous pouvez voir chaque prix sur la page du projet. Quel est le modèle qui vous intéresse ?

  2. JEAN-CHARLES GRESSIER sagt:

    Les beaux objets tels que les montres me fascinent (je roule en Ducati, mon stylo plume est un Mont-Blanc, etc…), j’avais un rêve d’ado que j’ai concrétisé à 50 ans : avoir une Rolex au poignet, mais force est de constater que les vôtres sont magnifiques. J’ai encore un an de Pôle Emploi à tirer avant la retraite autant dire que c’est loin d’être évident. Ce qui me chagrine un peu tout au long de vos beaux discours et reportages, c’est qu’aucun prix n’apparaît en face de vos modèles, alors si le seul but est de faire rêver c’est dommage.
    Jean-Charles

    • Osman
      Osman sagt:

      Bonjour,

      Merci de l’intérêt que vous portez à notre marque 🙂

      Nous n’affichons effectivement pas systématiquement nos prix car nous fonctionnement sur le principe de précommandes. Aussi, les prix de nos produits ne sont visibles qu’avant (quelques semaines ou mois) et pendant la phase de précommandes.

      Mais nous comprenons votre remarque et la prenons bien entendu en compte dans l’amélioration de nos services 🙂 . Merci pour votre commentaire !

  3. Daniel sagt:

    Bonjour, vos montres sont très belles et votre approche du marché, également. Vos montres dégagent un côté dynamique et sportif très affirmé : c’est ce qui me plait chez vous. Un rapport qualité/prix le plus juste, car pour ma part, je ne souhaite pas intervenir dans ce prix pour payer une vitrine place Vendôme à Paris. Je souhaiter payer pour ce qui je reçois et pas pour le bling-bling. De plus, je soutiens l’économie européenne.

    • Maurizio
      Maurizio sagt:

      Salve,

      Grazie per il vostro messaggio. Offriamo pagamenti a rate in caso di pre-ordine di un orologio. Questo non si applica agli orologi che sono in vendita direttamente sul sito web (Anomaly-01 e Anomaly-02).

      Le auguro una buona giornata. Cordiali saluti,

      Maurizio

  4. Xavier Mercier sagt:

    Il faut savoir que vous avez 3 clientèles. Une clientèle bling bling qui se fiche de la complexités du système que de l’apparence. Une clientèle qui souhaite avoir une montre connaissant la marque, mais chacun choisis sa marque.
    Pas le même client pour une Jaeger ou un cartier ou bretling pour faire simple. et ce suivant son appartenance et son éducation on choisie sa montre!!! Une dernière les amoureux des montres et de leur système.

    • Sabrine
      Sabrine sagt:

      Bonjour Xavier,

      Merci pour le partage de vos insights concernant le marché.
      J’espère que comme nous, vous faites parti de ceux qui aiment les montres et leur système. 😉
      Au plaisir,

      Sabrine

  5. Xavier Mercier sagt:

    Bon je vais essayer un commentaire en plusieurs fois, car parait il que je suis trop long!!!
    Donc premier message pour dire que je comprends certaines marques sont aussi cher et ce pour des questions d’images de marque. On ne peut pas avoir tel ou tel marque sans avoir une idée dernière la tête.
    Cela dépend de son milieu.

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