Wir legen einen Gang zu!

Viele von Ihnen fragen uns schon seit 2 Jahren danach. Also gut, hier ist die gute Nachricht: Er kommt! Doch was genau? Der Chronograph! Endlich!

Trotz der (äußerst) merkwürdigen Umstände freuen wir uns, das Chrono-Projekt auf die Beine zu stellen. Denn die Erschaffung eines Chronographen ist alles andere als ein Kinderspiel. Es ist eines der kompliziertesten Uhrwerke überhaupt. Wie das Tourbillion und andere Minutenrepetierer ist es der Inbegriff eines höchst anspruchsvollen Uhrwerks. Bevor wir uns jedoch in den Details vertiefen, möchten wir darauf eingehen, was genau ein Chronograph-Uhrwerk ist und wie es zustandekam.

Was ist ein Chronograph?

Bitte verwechseln Sie Chronographen nicht mit Chronometern.
Ein Chronometer ist ein präziser Zeitmesser, der zuverlässig die Uhrzeit anzeigen kann. Je nach festgelegten Kriterien kann es durch das Offizielle Schweizerische Chronometer Testinstitut (COSC) zertifiziert sein.

Ein Chronograph hingegen ist ein Zeitmesser, der gestartet und gestoppt werden kann, um ein Zeitintervall zu messen. Danach kann der Chronograph zurückgesetzt werden.

Der geschichtliche Hintergrund

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts erfand der genfer Uhrmacher Jean Moïse die erste Armbanduhr, die auch als Stoppuhr verwendet werden konnte. Im 18. Jahrhundert gaben sich schweizerische und französische Uhrmacher ein technisches wie kreatives Wettrennen um den besten Chronographen (Anzeige einer Sechzigstel-Sekunde, Tinten-Schreib-System auf dem Ziffernblatt, doppelter Sekundenzeiger, das Zurücksetzen der Nocke auf Null und natürlich auch die Drucktaste). 1860er-Jahre: Die Produktion des Chronographen war in der gesamten Schweiz im Gange (in Genf und im Vallée de Joux).

1913: Die Schweizer entwarfen die ersten Armbanduhren. Dann, gegen Ende der 1960er-Jahre, begann das Wettrennen um das erste automatische Chronographen-Uhrwerk. Das berühmte Calibre 11 (auch bekannt als Chronomatic) kam zustande. Chronographen-Uhrwerke brachen immer neue ästhetische sowie technische Rekorde, auch wenn einige Hersteller ihre eigenen Uhrwerke herstellten. Die Verwendung im Motorsport und in der Leichtathletik machten dieses innovative Uhrwerk zur Ikone.

Eine High-End Zeitmesser-Komplikation

Enthusiasten dürften bereits wissen, dass Chronographen zu den komplexesten Uhrwerken gehören. Er gilt als „Grande Complication“, wodurch er nicht weniger kompliziert ist als das Tourbillon oder der ewige Kalender. Er ist viel schwieriger herzustellen als man glauben mag, zumal es mehrere verschieden Chronographen-Komplikationen gibt:

  1. Flyback“ Chronograph: Die Möglichkeit, ein neues Zeitintervall zu messen, während noch immer ein anderes Zeitinvervall gemessen wird.
  2. Rattrapante“ Chronograph: Ein zweiter Sekundenzeiger misst die Zwischenzeit und „fängt“ dann sofort den Hauptzeiger des Chronographen.
  3. Konzentrischer“ Chronograph: Bietet eine „intuitive“ Anzeige des gemessenen Intervalls auf nur einem Ziffernblatt.

Nockenrad oder Schaltrad?

  • Mit einem Schaltrad: Das Rad ist die Kommandozentrale des Mechanismus für die Aktivierung, die Deaktivierung und die Zurücksetzung der Messfunktion.
  • Nockenrad: Das Zusammenspiel von Unruhen, Hammern und anderen Ankern wird durch einen Nocken angetrieben. Diese Komponente dreht sich nicht, sondern bewegt den Mechanismus rückwärts und vorwärts – wie ein Shuttle.

Rein aus technischer Perspektive haben beide Ansätze ihre Vorsätze.

Welches mechanische Uhrwerk passt zu unserem Chronographen?

Gerade jetzt befindet sich die schweizerische Uhrmacherei aus gleich mehreren Gründen in einer schweren Krise:

  • Der Verkaufseinbruch von Einstiegsmodellen und Mittelklassemodellen, wodurch die Haute Horlogerie und die Luxusmarken profitieren
  • Der Trend der Smart Watches
  • Ein scheinbar fehlendes Interesse jüngerer Generationen
  • Die Folgen von COVID-19

Die jahrhundertealte Expertise braucht jede Hilfe, die sie finden kann. Darum wollen wir handeln und das Know-How aktiv unterstützen, indem wir ein schweizerisches Uhrwerk in das Gehäuse unseres Chronographen implementieren.

Doch dann kommt die Frage auf: Uhrwerke aus Massenproduktion oder ein personalisiertes CODE41 Uhrwerk? Lassen Sie uns die Vor- und Nachteile abwägen, damit Sie Ihre Stimme abgeben können:

Schweizerisches mechanisches Uhrwerk aus Massenproduktion

Vorteil: attraktiver Preis (etwa 300 CHF / 280 EUR pro Uhrwerk) und die gesamte Armbanduhr würde geschätzt 1.700 CHF / 1.615 EUR kosten

Nachteil: Massenproduktion – die Uhrwerke können in zahlreichen anderen Uhrenmarken gefunden werden

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Für CODE41 personalisiertes mechanisches Uhrwerk aus der Schweiz (unser bevorzugter Weg)

Vorteile: ein exklusives Manufaktur-Uhrwerk für CODE41; die Chance bei der Entwicklung des Uhrwerks bei einer schweizerischen Manufaktur hinter die Kulissen zu schauen; die Möglichkeit für spezifische Feature wie einem peripheren Gewicht

Nachteile: hoher Preis (etwa 550 CHF / 520 EUR pro Uhrwerk), die Armbanduhr würde im Einzelhandel geschätzt 2.600 CHF / 2.470 EUR kosten

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Andere Vorschläge?

Teilen Sie Ihre Ideen mit uns, egal ob technischer, ästhetischer oder ergonomischer Natur. Wir lesen uns jeden Vorschlag durch!

Projektplan:

KAPITEL 2, 1 JUL.
Präsentation erster Designs
KAPITEL 3, 19 AUG.
Design-Entwicklungen
KAPITEL 4, 16 SEP.
Farbsuche - Start der Prototypen
KAPITEL 6, 7 OKT.
Finale Details und letztendliche Kollektion
KAPITEL 7, 25 NOV.
Erhalt der Prototypen
KAPITEL 8, 27 JAN.
Start der Vorbestellungen

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  1. janet.burrage@hotmail.com sagt:

    as iam bang into watches/I think its a blinding way to go?you should go down the road of a nice army watch/ive smiths one from the late 40,s iwc I think,iam going to grab one of your £800 watches and see what their all about.by the way iam martin,just use my old lady,s email,nice one,martin

  2. Romain sagt:

    Bonjour, j’espère que l’engouement manifesté par la communauté pour votre projet Chrono vous donne des ailes et que vous pourrez tenir compte des avis, des attentes et des goûts exprimés.
    J’ai déjà donné mes préférences, je n’y reviens pas, je vous envoie juste un message d’encouragement.
    En espérant que vous êtes motivés à nous présenter des choses qui sortent de l’ordinaire, dans la lignée de Code 41 et que vous nous solliciterez sur des options (techniques / esthétiques) pour nous permettent de participer encore un peu plus au projet. Hâte de recevoir un prochain mail de Claudio !! A bientôt

    • Valentine
      Valentine sagt:

      Motivés est encore un mot trop faible 😉 Nous sommes heureux, enthousiastes, impatients, motivés, reconnaissants de votre soutien et nous réjouissons de vous montrer la suite 🙂

  3. Verdier Jonathan sagt:

    Bonjour,
    Félicitations pour le projet, pour les projets, pour commencer =)
    Je dirais que ce qui rendrait cette montre parfaite est un cadran qui présente des reliefs, différents niveaux, mais tout en ayant une épaisseur contenue.
    Un verre bombé.
    Une lecture possible la nuit.
    Des matériaux résistants et inrayables.
    Et puis soyons fous, pourquoi ne pas avoir un témoin de la rotation de la masse sur le cadran =)

    Bon courage et merci pour cette approche „participative“

  4. perez alain sagt:

    j’ai déjà une montre anomaly 01 dont je suis ravi , j’attend avec impatience la présentation des premiers designs du chrono, pour moi il doit avoir un look sportif, avec un design moderne

  5. Dietrich sagt:

    Ich gehöre beim Uhrendesign eher der „form follows function“-Fraktion an, die möglichst gute Ablesbarkeit ist mir sehr wichtig. Denn auch wenn ich im Alltag nicht zwingend auf die Zeitanzeige meiner mechanischen Uhr angewiesen bin, sollte sie meiner Meinung nach trotzdem primär diese Funktion erfüllen. Denn das ist schliesslich ihr Zweck. Bei einem Chronographen favorisiere ich daher eher ein instrumentelles Design – kann mich aber auch der Faszination eines von oben sichtbaren Werkes nicht wirklich entziehen. Beides unter einen Hut zu bringen ist sicherlich eine sehr schwierige Herausforderung. Hier könnte z.B. ein von unten mit Ziffern und/oder Skalierung bedrucktes Glas eine schöne Lösung sein.

  6. Onofrio Sperandeo sagt:

    I Vostri modelli, anche quelli in cui il meccanismo non è in vista, hanno un aspetto di freddezza glaciale. Siete assolutamente certi che ciò sia conforme ai gusti di tutti? Siete assolutamente certi che non avreste un numero maggiore di clienti se offriste anche modelli di aspetto meno freddo?